Bunter Frühling im Vivala!

Dabei sein, Geschenkideen aus dem Blickfang

Nach einem langen Winter ist uns allen nach Farbe. Im Blickfang können Sie sich von den Farben des Frühlings, Produkten aus natürlichen Materialien und vielen Geschenksideen inspirieren lassen:

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Tag der Hauswirtschaft 2018

Glanzlichter, Dabei sein, Lernen im Vivala

Seit 2012 organisieren die Leiterin Hauswirtschaft Daniela Bosshard und ihr Team den „Tag der Hauswirtschaft“. An diesem Tag bringen sie und ihre Lernenden den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitenden aus dem Betreuungsbereich ihre vielfältige Arbeit näher.
Die Räumlichkeiten der Küche, der Lingerie stehen für alle offen.

Es darf geschaut, geschmeckt, gschnuppert, gespürt, gestaunt werden.
Die Mitarbeitenden der Hauswirtschaft können an diesem Tag ihre Arbeit auf andere Weise präsentieren.

Besonders wichtig ist es Daniela Bosshard, dass der „Tag der Hauswirtschaft“ allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spass macht und die Entdeckungsangebote kindgerecht – für die Schülerinnen und Schüler – und interessant für die erwachsenen Bewohner sind.

Am „Tag der Hauswirtschaft“ steht aber auch die Kontaktpflege mit den Mitarbeitenden aus den anderen Bereichen im Zentrum.
Als persönliches Highlight beschreibt Daniela Bosshard die lachenden, strahlenden Gesichter der Schülerinnen und Schüler und der Bewohnerinnen sowie die entspannten Begegnungen mit den Mitarbeitenden von Vivala.

Ein kurzes Gespräch mit dem Thurgauer Regisseur Jann Kessler

Dabei sein, Glanzlichter, Jubiläum 2017

Jann Kessler, Jahrgang 1995, studiert seit 2016 an der ECAL (Ecole Cantonale d’Art de Lausanne). Er arbeitete seit Mai 2017 an einem Film über die Stiftung Vivala.

Jann Kessler, was für einen Film hast du für Vivala gedreht?

Es gab keine Vorgabe der Leitung, was ich filmen durfte. Für mich war klar: zuerst lerne ich Vivala und die Leute kennen, bevor ich anfange zu filmen. Ich war an der Eröffnung des Jubiläumswegs vergangenen Mai dabei, am ersten Schultag der Schüler. Ich lernte die Grundstrukturen der Stiftung kennen und auch damit umgehen. Die Wohngruppen sind sehr individuell. Jede Gruppe hat ihre eigene Tonalität, ihre Art und Weise des Umgangs und der Empathie.

Wie arbeitest du, wenn du einen Film machst?

Ich leiste sehr viel Vorarbeit. Das heisst, ich lerne die Menschen zuerst näher kennen, die mir vertrauen, wenn ich sie filme. Ich schöpfe aus meiner Erfahrung. Ich wusste allerdings nicht genau, wie mich die Menschen hier verstehen werden. Ich lernte und entdeckte sehr vieles. Ein Film bringt dem Zuschauer einen Zugang zu einer neuen Welt, in diesem Fall hier der Menschen, die im Vivala leben. Mein Ansatz war, das Leben, wie es im Vivala stattfindet, weiterzugeben mit dem Medium Film und anderen Menschen einen Einblick zu geben, wie diese Welt sein kann.

Wie lange hast du im Vivala gedreht?

Insgesamt waren es 32 Drehtage, davon habe ich 18 verwendet für den Film. Der Film dauert ungefähr 20 Minuten.

Welche neuen Erfahrungen und Entdeckungen hast du hier gemacht?

Einer der grössten Momente für mich war das Kennenlernen der Idee „Kinästhetik“. Ich finde die Möglichkeit, gemeinsam einen Transfer zu bewältigen und somit neue Möglichkeiten des Bewegens zu schaffen eine ganz wunderbare Sache. Ich fand es überraschend, eine Spastik auf einmal als Qualität in der Bewegung eines Menschen zu sehen.

Lieber Jann, vielen Dank!

 

Die Lernbörse: Ein Lernfeld für alle

Glanzlichter, Lernen im Vivala

Am 24. November 2017 fand die neunte Vivala-Lernbörse statt. Mitarbeitende sowie Lernende präsentierten den interessierten Kolleginnen und Kollegen Themen aus dem beruflichen und persönlichen Umfeld.

Wie schon in den vergangenen Jahren fand die Lernbörse im katholischen Pfarreizentrum St. Johannes in Weinfelden statt. Die Mitarbeitenden der Stiftung Vivala konnten einen Tag lang sechs Bildungsangebote besuchen.

Die Referentinnen und Referenten hatten sich in den vergangenen Wochen sorgfältig auf ihre Rolle vorbereitet. Dabei wurden sie von Kollegen und Vorgesetzten unterstützt. Die Idee der Lernbörse besteht darin, eigenes Wissen zu vermitteln und dem Publikum neue Sicht- und Denkweisen zu ermöglichen. Die Referenten sollen aber auch selbst profitieren: Sie können Vortragssituationen üben und „ihr“ Thema vor den interessierten und kritischen Kollegen vertreten.

Die Themen der Vorträge der Lernbörse 2017 waren breit gestreut: Humor, Meditation, Unterstützte Kommunikation in der Praxis und Demenz sowie eine Diskussion über den Jubiläumsfilm von Jann Kessler.

Am 23. November 2018 findet die Lernbörse zum zehnten Mal statt und man darf schon jetzt gespannt sein, welche Referate die Mitarbeitenden vorbereiten werden.

Zauberhafte Première von „Bum und Jula“ vor viel Publikum

Dabei sein, Glanzlichter, Jubiläum 2017

Am vergangenen Sonntag, dem 5. November fand in der Vivala-Turnhalle die Première des Musik-Tanz-Theaterstücks „Bum und Jula“ statt. Seit Januar wurde intensiv geprobt und viel Zeit und Freude in das Projekt gesteckt. Das enorme Engagement des 30-köpfigen Ensembles, der Band Friedheimer Spatzen, des Leitungsteams sowie vielen Mitarbeitenden von Vivala wurde mit einer ausverkauften Première vor 130 Besuchern belohnt. Weitere Vorstellungen folgen im Kulturforum Amriswil und im Eisenwerk Frauenfeld.

Um Platz zu schaffen für alle Premièrengäste, wurde eigens eine Tribüne aufgestellt. Die kleine Halle war bis auf den letzten Quadratzentimeter gefüllt. Familien, Freunde und viele weitere Interessierte freuten sich auf das russische Märchen „Bum und Jula“, das Theaterelemente mit Musik und Tanz vereint. Die Vorstellungen in Weinfelden, Amriswil und Frauenfeld bilden den Abschluss des vielfältigen Jubiläumsjahres von Vivala.

Poetische Momente
Bum und Jula sind Geschwister und bettelarm. Sie leben auf der Strasse und verdienen ihren Lebensunterhalt mit Musik und Tanz. Eines Tages lädt der König des Landes die Allerärmsten ein in seinem Schloss zu leben – auch Bum und Jula. Die charakterstarken Schauspielerinnen und Schauspieler vermochten von Anfang an den Funken der Begeisterung ins Publikum überspringen zu lassen. Die vielen zauberhaften und poetischen Momente liessen Gross und Klein in eine andere Welt eintauchen.

Viel Vorarbeit, starker Zusammenhalt
Das russische Märchen „Bum und Jula“ wurde von Mara Lüthi eigens für Vivala umgeschrieben, sodass auf die individuellen Möglichkeiten der Ensemble-Mitglieder Rücksicht genommen werden konnte. Alle Beteiligten arbeiteten Hand in Hand, haben sich aufeinander eingelassen und sich so gegenseitig beim Entdecken der Rollen und des Stücks unterstützt. So entstand ein stimmungsvolles Ganzes mit der federführenden Regiearbeit von Carmen Puccio und Bettina Baldo vom Tanztheater Divertimento und der musikalischen Leitung von Lukas Gallati und Mara Lüthi von den Friedheimer Spatzen. Dieses Miteinander blieb auch dem Publikum nicht verborgen. Rückmeldungen im Anschluss an die Premiere bestätigten, dass der neue Slogan von Vivala „Stärken entfalten, dabei sein“ auch auf der Bühne in allen Facetten gelebt wird.

Dave Siddiqui, Geschäftsleiter von Vivala, freut sich über die gelungene Premiere: „Dem Team des Tanztheaters ist es gelungen, unsere Kinder und Erwachsenen gekonnt und warmherzig einzubinden und eine grosse Spielfreude zu wecken. Ich hätte mir keinen schöneren Abschluss unseres Jubiläumsjahres vorstellen können. Und ich hoffe, dass noch viele den Weg zu den weiteren Vorstellungen finden.“

Auf Tournee nach Amriswil und Frauenfeld
Weitere Vorstellungen von „Bum und Jula“ sind geplant im Kulturforum Amriswil (12.11.2017 um 17:00 Uhr) und im Eisenwerk Frauenfeld (18.11.2017 um 18:00 Uhr und 19.11.2017 um 15:00 Uhr). Die Tickets kosten 10 Franken für Kinder bis 14 Jahre, für Jugendliche und Erwachsene 20 Franken. Die Abendkasse und die Bar (Getränke und Snacks) sind eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Reservationen: info@vivala.ch oder über unser Sekretariat: Tel. 071 626 59 59

Regie: Carmen Puccio und Bettina Baldo (Tanztheater Divertimento Aadorf)
Lukas Gallati und Mara Lüthi (Friedheimer Spatzen Weinfelden)

Mitwirkende: Alex, Adilij, Enrico, Jennifer, Jörg, Urs, Yvonne, Reto, Iris, Roberto, Julia, Judith, Marc, Inja, Jonas, Cyrill, Aleksandar, Rosmarie, Lars, Pascal, Christian, Andrea, Rosmarie, Christina, Rolf

Rückblick aufs Jubiläumsfest 2017

Glanzlichter, Jubiläum 2017

Am 15. September 2017 fand unser Jubiläumsfest im Thurgauerhof in Weinfelden statt.
Über 200 geladene Gäste, darunter Eltern unserer Betreuten, Mitarbeitende, Stiftungsräte und Politikerinnen und Politiker, feierten mit uns.

Der Stimmkünstler Martin O. brachte das Publikum mit drei Einlagen zum Staunen und Mitwippen.
Eric Gadient und Olli Hauenstein brachten uns mit einem Ausschnitt ihres Programms „CLOWN-SYNDROM“ zum Lachen.
Mario Testa führte uns als umsichtiger Moderator durch den Abend und sprach mit verschiedenen Gästen und Mitarbeitenden von Vivala.

Abgerundet wurde der Abend mit einer Vorversion des berührenden Films „Vivala – ein filmisches Portrait“ des jungen Thurgauer Regisseurs Jann Kessler.

Ein Dank gebührt Lukas Fleischer, der den ganzen Abend und unsere Gäste fotografisch festhielt und ins beste Licht rückte.

Von Herzen Danke!

Dabei sein, Glanzlichter

Völlig überraschend durften wir eine grosszügige Spende über 7’000 Franken von der Bischofszell Nahrungsmittel AG entgegen nehmen.

Die Bischofszell Nahrungsmittel AG (BINA) war an der diesjährigen Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche präsent. Die BINA hat in ihrer Show-Küche die Konfitüren «Erdbeeren mit Rosengeschmack» und «Hagebutten & Quitten» live vor Ort gekocht und für einen guten Zweck verkauft. Die Tobi Seeobst AG hat grosszügig die Erdbeeren für die Konfitüre gespendet, die BINA die restlichen Zutaten.

Der gesamte Erlös wurde von der BINA auf 7000 Franken aufgerundet und der Stiftung Vivala in Weinfelden gespendet.

BINA-Unternehmensleiter Otmar Hofer überreichte Martin Füllemann, Mitglied der Geschäftsleitung am 17. August 2017 den Gutschein sowie einige Gläser der feinen Konfitüren. «Wir setzen die grosszügige Spende ein, um unseren Kindern und Erwachsenen Nicht-Alltägliches und besondere Momente zu bieten, zum Beispiel: Musikinstrumente und Multimediageräte, Pflege von Hobbys, Besuch externer Kurse, Velos, Spiel- und Freizeitgeräte, Clownbesuche oder Sonderferien für Kleingruppen sowie individuelle Zimmergestaltung» freut sich Martin Füllemann und dankt der BINA herzlich für ihr Engagement.

Legende Foto v.l.n.r.:
Katja Stalder Kaiser, Mitglied der Geschäftsleitung Vivala; Dave Siddiqui, Geschäftsleiter Vivala, Otmar Hofer, Unternehmensleiter Bischofszell Nahrungsmittel AG; Martin Füllemann, Mitglied Geschäftsleitung Vivala