Wanderferien am schönen Titisee

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Vom 2.9. bis 6.9. 2019 haben wir, konkret sechs Personen der Wohngruppen 9 und 11, unser Lager im schönen Schwarzwald aufgeschlagen. Als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge legten wir uns auf Titisee fest.

Die Luft roch grossartig nach Nadelbäumen, was durch das tolle Wetter verstärkt wurde. Auf Schiffrundfahrten erkundeten wir den Titisee, welcher als grösster Natursee des Schwarzwalds gilt, sowie den höherliegenden Stausee namens Schluchsee.

Wir wanderten in der wunderschönen Natur, besuchten das Märklin-Eisenbahn-Museum oder genossen die Ruhe in den dort ansässigen Cafés.

Ein Höhepunkt bildete an einem Abend der Besuch der Stadt Freiburg. Dort gingen wir in eine bekannte Studentenbeiz zum Znacht und genossen im Anschluss mittels eines Nachtspaziergangs die Lichter und Atmosphäre der Stadt.

Berthold

Bewegung am, im und auf dem Wasser: Kinästhetik-Lager 2019

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Das Kinästhetiklager fand vom 2 bis 6. September 2019 im Haus am Schönenbühl Speicher AR statt. Wir waren diesmal eine eher etwas kleinere Gruppe von 14 Personen.

Der Ablauf: Vormittags gemeinsam am Boden Bewegungskompetenz-Fragen nachgehen und am Nachmittag Ausflüge machen.

So machten wir eine Fahrt mit dem Motorboot von Rorschach aus und liessen die Rollstühle an Land. Dabei haben I. und M. das erste Mal in ihrem Leben ein Motorboot gesteuert, was sehr aufregend und mit grosser Freude verbunden war.

Dann waren wir am Rohrspitz im Bodensee schwimmen, wo S. alleine vom Rollstuhl an den Strand und von da ins Wasser gekrochen ist.

Für M. war das Einsteigen in die Führerkabine der Busse jedes Mal ein Highlight.

Auffällig war die eher „gechillte“ Stimmung, so nach dem Motto: zur Anspannung gehört auch die Entspannung. Das hat auch R. gelernt, der gerne aus Spass mit Mitarbeitern rauft, sich doch dann aufs Aufhören und Runterfahren einzulassen. So auch M., die das „sich auf dem Boden aufhalten“ nützte, um sich bei verschiedenen MitarbeiterInnen anzulehnen und sich so zu entspannen.

So sind wir gemeinsam auf Entdeckungsreise gegangen punkto „Was kannst du? Was kann ich?“.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, da werden dann neu auch ein paar Kinder mit ihren BetreuerInnen teilnehmen.

Reinhard

Zwischen Dom, Main Tower und Palmengarten

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Teilnehmer aus drei Wohngruppen fanden sich zusammen, um vom 26. August bis 1. September 2019 Frankfurt zu erkunden. Alle waren erwiesene Grossstadtfans und genossen das Erkunden von Beizen, Stadtparks und Shopping Malls. 

Als Domizil wählten wir die Frankfurter Jugendherberge „Haus der Jugend“. Direkt am Main gelegen, war sie ein genialer Ausgangspunkt für unsere Exkursionen in die Frankfurter Innenstadt mit Römer, Dom, Paulskirche und etwas weiter dem Bankenviertel. Unsere Gastgeber waren flexibel und hilfsbereit und zeigten keine Mühe mit unseren speziellen Anliegen und zum Teil etwas lautem Auftreten.

Wenn Engel reisen … unser Aufenthalt in dieser deutschen Grossstadt fiel mit der wohl letzten richtigen Sommerwoche dieses Jahres zusammen und so konnten wir eine Seite von Frankfurt entdecken, die einem nicht als erstes in den Kopf kommt: Strassenfeste, Biergärten, improvisierte Beizen am Mainufer und das pulsierende Abendleben einer jung und international wirkenden Gemeinschaft – so gar nicht das Banker-Image, das wir erwartet hatten. Äppelwoi wurde degustiert und unterschiedlich begeistert aufgenommen

Als es am Sonntag nach einer viel zu schnell vergangenen Woche wieder im Zug zurück ging, schmiedeten wir Pläne für Frankfurt 2020 …

Barrierefreie Ferien – einmal anders

Dabei sein, Glanzlichter

Wer über Ferien für Menschen mit einer Beeinträchtigung nachdenkt, kommt vielleicht zum Schluss, dass es viele Hilfsmittel braucht, damit alles gut läuft. Es braucht einen Lift, um einen Stock höher zu gelangen, es braucht gute Wege, um einen Rollstuhl fahren zu können. Das stimmt natürlich schon…

Doch genau so wichtig ist der Spassfaktor, dass man sich in der freien Natur bewegen und tolle Ausflüge machen kann.

Vor einigen Wochen machten einige von uns Ferien auf einem Campingplatz am Sempachersee. Es waren die heissesten Tage dieses Sommers und die Luft war zum Schneiden dick. Aber hey, es machte Spass, auch wenn die Nächte etwas mühsam waren!

Den Weg in den Campingwagen hinein überwanden wir mittels Transfers mit Kinästhetik. Das ist eine tolle Sache. Im Vivala macht jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin den Kurs, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohner Hindernisse zu überwinden.

Die Innerschweiz ist echt ein tolles Pflaster für Ferien für Menschen, die sich mit einem Rollstuhl bewegen. Und die Sonnenuntergänge auf dem Campingplatz waren traumhaft.

Ferien im Allgäu

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Sechs Betreute und ihre Begleitpersonen aus drei Wohngruppen der Stiftung Vivala konnten im Allgäu eine schöne, barrierefreie Ferienwoche geniessen. Nebst Erkundungstouren kam auch das Leibliche Wohl nicht zu kurz.

So fuhren wir mit dem Vivala-Bus ins schöne Allgäu nach Leutkirch, wo wir uns im Centerpark für eine Woche gemütlich einrichten würden. Im Centerpark konnten wir einige attraktive Angebote wie einen Besuch auf dem Bauern, Shopping, Badespass im Aqua Mundo und Rutschenspass im Wasser nutzen.

Wir genossen immer wieder gemeinsame Momente in der ganzen Gruppe auf der Shoppingtour durch München, ein gemeinsames Abendessen in Ravensburg oder hoch hinaus im Sky work-Baumwipfelweg in Scheidegg. Auch in kleinen Gruppen wurden viele individuelle Ausflüge gemacht um mehr zu sehen und zu erleben in diesen Ferien.

So konnten Kinoabende zu zweit oder ein Ausflug auf den Affenberg problemlos ermöglicht werden, ebenso wie Rodeln, Bergbahnen fahren oder einfach nochmals baden im Park. Natürlich kam in den Ferien kamen auch die Geniesser auf ihre Kosten: vom feinsten Flammkuchen oder doch lieber Maultaschen und ein kühles Bier – für jeden Geschmack war immer etwas dabei.

Das schöne Wetter kam zwar erst am Abreisetag , doch wir liessen uns davon unsere gute Laune nicht vermiesen! Trotz Regen und Kälte genossen alle diese Woche in vollen Zügen!

Katja