Lehrlingslager 2019 – aus der Sicht von unseren Lernenden im 1. Ausbildungsjahr

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Das Lehrlingslager der Stiftung Vivala ist ein fixer Bestandteil der 3jährigen Ausbildung zur Fachfrau / Fachmann Betreuung. Die neun Lernenden betreuten, gemeinsam mit drei weiteren Fachpersonen, während einer Woche Bewohnerinnen und Bewohner. Sie ermöglichten ihnen so eine Ferienwoche in der Stadt Winterthur. Jasmin und Sanja sind im ersten Ausbildungsjahr zur Fachfrau Betreuung und berichten hier von ihren Erlebnissen:

„Wir waren vom 8.10.19 bis zum  12.10.19 im Lehrlingslager in Winterthur. Übernachtet haben wir in einem etwas altmodischen aber sehr schönem Hostel namens Depot 195.

Tag 1: Am ersten Tag war unser Ankunftstag.  Um 11:00 Uhr konnten wir das Gepäck abgeben und es in einen Bus einräumen. Nach einer kurzen Besprechung mit Gipfeli und Kaffee ging es dann auch schon los. Etwa um 12:00 Uhr sind wir mit unserem Handgepäck zum Bahnhof gelaufen. Mit voller Motivation und Freude ging es dann mit dem Zug nach Winterthur. Dort angekommen, gingen wir in ein Restaurant etwas trinken und essen. Nachher erkundeten wir unser Hostel um alles einzuräumen. Den Rest vom Tag verbrachten wir im Hostel. Das Abendessen wurde von zwei Lehrlingen gekocht.

Tag 2: Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug in den Bruderhaus Tierpark. Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und machten uns anschliessend auf den Weg. Nach einem etwa zweistündigen Spaziergang kamen wir im Tierpark an. Dort haben wir zum Mittagessen grilliert und den Mittag genossen. Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg Richtung Hostel. Dort angekommen waren alle sehr erschöpft. Wir freuten uns sehr auf das Abendessen und ausruhen zu können. Nach dem Abendessen gingen einige schon ins Bett und andere machten sich einen gemütlichen Abend und gingen noch gemeinsam etwas trinken.

Tag 3: Am dritten Tag gingen einige ins Thermalbad Zurzach und andere gingen shoppen. Nach dem Frühstück konnten sich einige noch ausruhen bevor es losging. Danach machten sich diejenigen, die ins Thermalbad gingen, auf den Weg an den Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Zurzach. Die anderen gingen in die Stadt um zu Shoppen. Am Abend trafen sich dann alle wieder im Hostel um gemeinsam Abend zu essen, das ebenfalls wieder von zwei Lehrlingen gekocht wurde. Wir machten uns noch einen gemütlichen Spieleabend.

Tag 4: Am vierten Tag durften wir den Tag mit den Bewohnerinnen und Bewohner selber gestalten, unter der Bedingung dass wir uns in Winterthur aufhalten mussten. Einige gingen shoppen, andere ins Kino, um den Film „König der Löwen“ schauen, oder machten sonst etwas. Wie üblich, nach dem Frühstücken gingen einige schon los und andere nicht. Am Abend trafen wir uns wieder zum Abendessen im Hostel. Weil es der letzte Abend war, bestellten wir uns Pizza oder Lasagne. Nach dem Essen gingen wir zum Abschluss des Lagers in eine Bar etwas trinken, genossen live Musik und spielten Tischtennis.

Tag 5: Am letzten Tag fuhren wir wieder zurück ins Vivala. Nach dem Frühstück haben wir gepackt, alles in den Bus geräumt und die Zimmer aufgeräumt. Etwa um 13:00 Uhr fuhr unser Zug von Winterthur Richtung Weinfelden. In Weinfelden angekommen, liefen wir vom Bahnhof zum Vivala zurück. Wir packten alles aus und anschliessend machten wir Lehrlinge noch eine Abschlussrunde.“

Jasmin und Sanja

Impressionen vom Lehrlingslager 2018

Dabei sein, Glanzlichter, Lernen im Vivala

Gute Stimmung. Bombenwetter. Tolle Teamleistung.

Mit diesen Worten, um nur ein paar wenige zu nennen, würde ich das Lehrlingslager 2018 beschreiben.Wie im Vorjahr bot das Hostel Depot 195 in Winterthur, den Ausgangspunkt der diesjährigen Lagertruppe.Eine Küche, um die Kochfertigkeiten der Lehrlinge zu testen.
Die Terrasse, welche Platz für einen Pizzaabend bot oder für gemütliches Verweilen unter dem Sternenhimmel. Hostelgäste, die mit der nötigen Prise Offenheit und Interesse unseren Bewohnern gegenübertraten.
Vieles und noch mehr hat das Hostel uns gegeben.

Vollsten Einsatz wurde seitens der Lagergruppe gefordert, um gewisse Hindernisse zu überwinden. Ein scheinbar unüberwindbarer Abgrund wurde mit erstaunlicher Souveränität gemeistert, um schliesslich in der Nähe eines Wasserfalls, die verdiente Bratwurst zu geniessen.

Solche Höhenflüge vollbrachten wir am Flughafen nicht, jedoch konnten wir uns auf der Aussichtsplattform an ihnen erfreuen. Bei glasklarem, strahlendem Himmel, wohlgemerkt. Eine Beschreibung des Wetters, welche für die ganze Woche treffend ist. Nicht nur der Himmel erstrahlte in tiefem Blau, sondern auch das Quellwasser vom Bad Zurzach.
Gegen Ende der Lagerwoche kam uns etwas Erholung sicherlich gelegen.

Gerade genug Erholung, um am Abend der benachbarten Bar, „Kraftfeld“, gerecht zu werden. Sichtlich geschafft und bereit für weit weniger turbulente Tage, kamen wir im vertrauten Vivala wieder an. Ein grosser Dank an Alle, die so einen bewundernswerten Einsatz gezeigt haben und es ermöglichten, das Lehrlingslager 2018 als sehr erfolgreiches und harmonisches Lager zu kennzeichnen.

(Manuel H., 2. Lehrjahr in der Ausbildung zum Fachmann Betreuung)