Logbuch-Eintrag 6: Sassnitz, Tauchglocke und Dampfeisenbahn

#insidevivala, Dabei sein, Ein Blick hinter die Kulissen, Segeltörn

6.7.2022  Sassnitz

Die See in ihrer ganzen Schönheit

Es regnet leicht. Sassnitz hat uns richtig gut gefallen. Dieser traumhafte Ort lädt ein zu Spaziergängen. Eine schöne Fussgängerbrücke verleiht uns Aussicht über Hafenareal und Meer. Apropos Barrierefreiheit: Wir fanden einen Weg, auch Bruno als Rollstuhlfahrer über die lange Fussgängertreppe zurück Richtung Hafen zu tragen.

Am Hafenbecken hat es einige Läden, ähnlich wie in Konstanz, mit Fischereiutensilien und eine Auswahl an Mitbringseln für TouristInnen. Das passt uns in den Kram. Nach und nach erscheinen TeilnehmerInnen an Deck mit Karten, Kapitänsmützen, Kaffeebecher, Muscheln, Bernsteinhalsketten, Piratentücher und vieles mehr.

Aber wo ist Aleksandar? Kurz vor dem Abendessen gab es eine intensive Diskussion betreffend Coupe-Essen – dabei ging es hauptsächlich um die Reihenfolge, wenn ich es mir gut erinnere.

Somit gab es Hinweise, wo wir suchen können. Wer ihn kennt weiss, hier ist Fitness gefragt. Micha leiht sich das Mountainbike von Skipper Jan aus, und findet ihn weit weit weg. Er hatte sich nach einem anfänglichen «Ärger-Spaziergang» dann richtig verlaufen. So hätte Sassnitz fast einen Einwohner mehr gehabt.

Um 8.00h sind 90 Brötchen abholbereit – und nach zehn Tagen Roggenbrot & Pumpernickel eine willkommene Abwechslung. Um 9.00h steht der Einkauf geräucherter Fisch an – die Kostproben um diese Uhrzeit sind gewöhnungsbedürftig. Um 9.45 legen wir ab.

Arbeit an Bord

Routinierte Seglerei, Fisch vom feinsten, gratis Dusche

Die Fahrt nach Sellin machen wir mit fast 9 Knoten, teilweise hart am Wind. Ein Bugwelle erwischt Micha, Dave, Mone und Wiveka gründlich. Duschen brauchen die heute nicht mehr.

An Deck ist es, obwohl es nicht regnet, sehr windig. Das haben viele offensichtlich nicht gerne und sind unter Deck zu finden. Für die Segelmanöver werden wir jedes Mal an Deck gerufen. Da sehen wir, wie nach vielen täglichen Wiederholungen unterdessen erfahrene MitseglerInnen am Werk sind.

Wir essen Fischbrötli, bis wir nicht mehr können. Platte um Platte köstlichen Fischs verschwinden im Nullkomma nichts. Wir machen vieles fürs andere Schiff parat. Sie kommen dann zeitversetzt in den Genuss.

Dampfbahn, Tauchglocke und Stadtbummler

Unmittelbar nach dem Festmachen in Sellin werden drei Gruppen gebildet. Es gibt hier einige interessante Sachen zu erleben, aber dann müssen wir uns beeilen. Es zieht eine Wandergruppe zum Bahnhof – sie fahren nach Göhren mit dem Rasenden Roland, eine Dampfeisenbahn.

Andern laufen ins Städtchen, weiter bis auf die Meeresbrücke. Eine sehr schöne Anlage bietet die Möglichkeit in einer Tauchglocke auf den Meeresboden 20 Minuten zu verweilen.

Die StadtbummlerInnen laufen magnetisch angezogen auf die Shoppingmeile zu. Es tut allen gut mal wieder am Land zu sein.

Es gibt viel zu berichten beim Nachtessen. Der Schreibende schläft allerdings ein über seine Spielkarten, die Uno-Runde wird knapp noch zum Ende gespielt- ab in die Koje!

Und morgen: AUSSCHLAFEN. Brunch gibt es erst ab 10.00h. Wir passen uns gerne dem Wetter an – bis um 11.00h ist Regen angesagt. Für viele hätte es keine schönere Nachricht geben können.

Heartache or headache
Es raucht von allen Seiten

Logbuch-Eintrag 1

#insidevivala, Glanzlichter, Segeltörn

Liebe Törn-Followers und Believers!

Nachdem wir gestern in Kiel die beiden Segelschiffe mit Menschen, Proviant und ordentlichen Mengen an Gepäck befrachtet haben, ging’s dann los.

Bedingungen schaffen…
Aber nicht mit Seglerei, sondern unter Berücksichtigung aktueller Verhältnisse vor Ort muss sich die Projektleitung die Personenzuteilungen neu überlegen. Da wir uns zum ersten Mal dafür entschieden haben, einen Rollstuhlfahrer mitzunehmen, gilt es nun optimale Bedingungen zu schaffen und dies im Endkonsequenz zu vollziehen ohne Wenn und Aber. Das zieht eine Rochade mit sich.

Das «Fishmonster» wurde besiegt
Unterdessen rechnet Dave endgültig ab mit «Wir haben Fisch nicht gern, Idefix» und schafft für alle Passagiere Pumpernickelhäppli mit Matjes und Zwiebel heran. Gar nicht erst möglich, damit auf die Schiffe zu kommen. Es wird ihm wortwörtlich aus der Hand gerissen und verschlungen. Die Meeresbrise zeigt bereits seine magische Wirkung! Die Fischbudenverkäuferin bekam glänzende Augen bei der Auftragserteilung: Fischhäppli für zwei Schiffe macht man eben gerne parat!

Wir sind zum Segeln da und legen ab
Zu den Windverhältnissen: Es herrscht zunächst Flaute, später wird es etwa anfrischen. Somit machen wir zunächst eine Hafenrundfahrt und besichtigen wasserseits das wunderschöne Schulschiff «Korch Fock».

Keine Weichspülkapitäne und Landratten
Weiter geht’s nach Laboe, einem Badeort in der Kieler Bucht. Unterdessen kommt richtig Wind auf. Um die Schiffe in den sehr kleinen Hafen zu bringen, gibt’s ein durchaus interessantes Manöver. Das Schiff positioniert sich quer zum Kopfsteg und lässt sich vom Wind mittig heran pressen. Unter Festmachung einer Leine kann nun mit vollem Motoreinsatz das Heck rückwärts in den Hafen bewegt werden. Die Leine ist so platziert, dass sich das Schiff an die Mole drückt. Mit einer Spring und weiteren Festmachern ist dann die Sache fix. Die Niederländer, bekannt für dieses Manöver mit sehr einfacher Motorisierung, zeigen diese Seemannsfertigkeiten mit Stolz und lachen laut über Modernisierungen wie Bugstrahlruder und Co… Das ist alles eher was für Weichspülkapitäne und Landratten.

Teamwork
Auf beiden Schiffen werden erste Erfahrungen gesammelt: Was können wir leisten? Wer befindet sich wo am besten und am sichersten an Bord? Welche Situationen brauchen besondere Aufmerksamkeit? Kochen, schauen, unterstützen, freuen und Spass haben, grosse und kleine Sorgen teilen – wir packen das gemeinsam an. Auch hier findet eine Art Sortierung statt. Wichtig: Wir lassen das Gewohnte zunächst mal an Land und arbeiten diese Reise übergreifend und dort, wo es einen gerade braucht.

Ein starker Spruch
Nach einem frühmorgendlichen Schwumm am Laboer Badestrand – auch Shaline macht mit und später gefolgt durch Aleksandar- laufe ich wieder Richtung Badetuch. Ich lese grossgeschrieben an der Betonkante «Probleme kann man nicht lösen mit der gleichen Denkart, wodurch diese entstanden sind». Ein Mottosatz, der passt wie die Faust aufs Auge.

Alle fit für das grosse Abenteuer
Dave und die beiden Skipper haben sich auf Route und Eigenschaften geeinigt, mit einen Koffer voller Optionen – weil es bekanntlich selten so kommt, wie man denkt. Aber ohne Ziele kommen wir nirgendwo hin. Nach einem guten Frühstück setzen wir um 10.00h Kurs nach Bagenkop, Dänemark und verlassen bald deutsche Gewässer. Alle sind gut drauf, etwas eingeschwungen und eingeschwabbelt, Leinen los…
Martin ist laut, sehr laut und schreit phasenweise pausenlos. Ich setze mich neben ihn, und wir schauen uns gemeinsam an, was so rund um uns passiert. Es ruhiget. Auch in mir. Danke, Martin. Jetzt bin ich parat. Let’s go.


28.6.22, Dave Siddiqui

Dank an alle!

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Vivala und Besmerhuus
Liebe Schiffscrew Jantje und Jan Huygen
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Liebe Spenderinnen, Spender, Sponsorinnen und Sponsoren

Das sehr gelungene 14-tägige Segel-Abenteuer ist schon wieder vorbei – aber die Erinnerungen bleiben! Wir waren vom 21. Juli bis 05. August 2018 mit zwei Schiffen auf der Ostsee unterwegs und haben von dort aus eine wunderbare Reise zu verschiedenen Häfen gemacht: Stralsund, Rügen, Dänemark bis nach Kopenhagen, Malmö in Schweden und wieder zurück. Dabei haben wir etwa 250 Seemeilen zurückgelegt.

Die Reise war aus seemännischer Sicht betrachtet eher von Flaute geprägt. Europa unter Hochdrucklage liess grüssen. Aus Perspektive des Segelreise-Projekt-Gedankens war es ein erlebnisreiches und gelungenes Miteinander.

„Wir erkunden neue Horizonte, leben Gemeinsamkeit ohne Gleichheitsbestreben und gehen gemeinsam an Grenzen.“

Denn genau das passiert auf so einer Reise. Feine Begegnung von Gedanken, Unsicherheiten und Aktionen. Neues wagen, um sich dadurch auch wieder am Vertrauten erneut zu erfreuen. Sich einlassen, kleine und grosse Erlebnisse ermöglichen für Betreute und Betreuende. Von all dem gab es auf dieser Reise unzählig viele schöne und eindrückliche Beispiele!

Guter Groove, kollegiale Offenheit, gemeinsame Freude
So ein Segeltörn braucht, nebst reiselustigen Teilnehmer/innen, eben engagierte Begleitpersonen, die bereit sind, auch in anspruchsvollen Situationen und in ungewohnter Umgebung all das zu tun, was es braucht, damit es den betreuten Personen gut gehen kann. Auch das „selbst dabei sein“ darf dabei nicht vergessen gehen. So entsteht auf ganzer Linie ein „guter Groove“ und genau das hat sehr gut funktioniert auf unserem gemeinsamen Abenteuer.

Besonders hervorheben möchte die gelebte kollegiale Offenheit, gegenseitiges Interesse an fachlichem Austausch und Freude daran zu entdecken, wie es eben auch mal anders als üblicherweise gehen kann. Beispielsweise indem man gegenseitig schaut, welche Lösungswege in der neuen Umgebung gefunden werden können für praktische, aber auch agogische Angelegenheiten. Das Vivala-Team hat seine Erfahrung und Hilfsbereitschaft etabliert und es so auch den Newcomern ermöglicht, voll und ganz dabei zu sein.

Auch Herausforderungen gemeinsam meistern
Dass eine unserer Teilnehmerinnen beim an Land gehen gestürzt ist, ist sehr bedauerlich und wir sind alle sehr erleichtert, dass Rosi Glück im Unglück hatte und nur oberflächliche Verletzungen davon getragen hat. Sie ist unterdessen auch wieder zuhause. Wie gut, dass wir unseren Schiffsarzt Fredy dabei hatten. Er hat sich fachmännisch und mit Herz um Rosi gekümmert, aber auch um kleine Wehwehchen von Betreuten und Mitarbeitenden.

Die Schiffscrew ist ebenfalls entscheidend für alles, was auf so einer Reise entstehen kann. Es war uns eine besondere Freude zu sehen, wie sich die Crew rundum rücksichtsvoll um unsere doch ziemlich bunt gemischte Gruppe gekümmert und sich auf sie eingestellt hat. Da war auch viel Spontanität und Herz zu spüren. Dass wir diese Reise schon öfters mit der Reederei van Linschoten machen konnten, erweist sich immer wieder als sehr positiv. Die grosse Offenheit der beiden Crews ist keine Selbstverständlichkeit und wir alle konnten von den gemeinsamen Erfahrungen profitieren.

Smutje Shaline, unsere Schiffsköchin, hat ihre Aufgabe auf hoher See gut verstanden und sportlich gemeistert, davon haben wir alle profitiert – auch wenn der Wurst-Käse-Salat den Holländern eher spanisch vorkam.

Ich persönlich habe mich sehr gefreut über herzhafte Begegnungen mit und zwischen Bewohner und Bewohnerinnen aus dem Vivala und dem Besmerhuus. Sie pflegten auch untereinander einen sehr rücksichtsvollen und hilfsbereiten Umgang. Sie genossen sichtlich die besondere Atmosphäre auf den beiden wunderschönen Segelschiffen. Es würde mich besonders freuen, künftig nochmals in dieser oder einer ähnlichen Konstellation eine Segelreise initiieren zu dürfen.

So bleibt mir zum Schluss allen Beteiligten zu danken für das Mitwirken vor und während dieser unvergesslichen Reise. Auch der Stiftung „Denk an mich“ gebührt grossen Dank, ebenso wie all denjenigen, die mit kleinen und grossen Spenden dazu beigetragen haben, dass wir diese Reise überhaupt erst machen konnten.

Dave Siddiqui
Geschäftsleiter Vivala Weinfelden

Schweiz wir kommen!

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Von Wiek zurück nach Stralsund,

heute Morgen ging es wieder um kurz nach 9 Uhr los. Nach dem letzten gemütlichen gemeinsamen Frühstück, genossen wir ein letztes Mal das Schaukeln der Wellen der Ostsee, die tolle Aussicht auf das Wasser sowie die nahe gelegenen Dörfer.
Ein letztes Mal wurden auf Deck alle Segel gesetzt und wir segelten mit fünf Knoten in Richtung Stralsund zurück.

Unterwegs wurde bereits gepackt, geputzt und die letzten Vorkehrungen für unsere Heimfahrt getroffen.
Gegen 15 Uhr sind wir im Hafen Stralsund eingetroffen und wurden wie immer von netten Menschen in Empfang genommen. Dann hiess es: Schiff ausladen, putzen und gleichzeitig aufpassen, dass keiner verloren geht. Das hatten wir ja bereits.
Nachdem auch die Snacks für die lange Fahrt eingekauft und vorbereitet waren, gingen wir alle noch in ein gegenüberliegendes Restaurant und jeder konnte sich ein Menue aussuchen.
Anschliessend hiess es Car einladen und Gepäckraum vollstopfen.

Natürlich wurden auch alle unsere Begleiter der beiden Schiffe noch verabschiedet und umarmt. Ein letztes Gruppenfoto wurde noch geknipst, bevor wir dann um kurz nach 18 Uhr unsere Fahrt in die Schweiz antraten.
Let’s go, das schaffen wir jetzt auch noch und länger wie die Hinfahrt kann es nicht mehr werden! 🙂

Klintholm – Wiek, Ornella geht kontrolliert über Bord!

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Auch heute sind wir wieder früh bei strahlendem Sonnenschein gestartet.
Wir hatten erneut einen langen Tag vor uns, weil wir uns schon langsam unserem Abfahrtsort Stralsund nähern müssen und noch eine längere Strecke vor uns liegt.
Unser Segeltag dauerte ca. Von 09:00 – 18:30 Uhr.

Das Wetter war prächtig und die Sonne sorgte für viel Hitze an Bord. Unterwegs setzten wir kurzerhand den Anker und ein Teil sprang ins Wasser um sich abzukühlen. Andere vergnügten sich mit den Wasserpistolen auf dem Deck und sorgten so für etwas Erfrischung.

In Wiek angekommen gab es dann schon bald Znacht, denn alle hatten nach dem langen Segeltag Hunger.
Am späteren Abend ging ein Teil von uns Eis essen und andere liessen den Tag in einer Bar mit Livemusik ausklingen, so wie es sich für echte Seeleute gehört. Die Faulpelze blieben an Bord und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Schiffsdeck mit Musik, Glace und guter Stimmung.

Auch heute schliefen wieder einige auf dem Deck und genossen die letze Nacht schaukelnd auf dem Wasser.

Auf stiller See von Malmö nach Klintholm

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Nach den 2 grossen Städtetrips tritt die grosse Müdigkeit ein.
Während unserer langen Segelfahrt haben heute fast alle geschlafen. Da der Wind gerade wieder Urlaub macht, wurde von allen wachen Leuten ins Segel gepustet, während die anderen geschlafen haben.
Das Wetter war sehr wechselhaft und kurze Hosen wurden kurzzeitig mit langen Hosen ausgetauscht.

Gegen 18 Uhr kamen wir in Klintholm an, wo wir wieder von vielen Touristen empfangen und besucht wurden.
Ein Teil der Gruppe stürzte sich in die Ostsee, während andere ein Abendbier an der Whiskeybar genossen.
Zum Znacht gab es ganz traditionell Köttbullar mit Kartoffelstock und Bohnen.

In der darauf folgenden Nacht entstanden durch das Abendessen viele Eigenwinde, sodass ein Teil der Bewohner/Innen die Nacht auf dem Deck verbrachte um frische Luft zu bekommen.

Unerwartete Besucher in Malmö

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Dave, wo steckt ihr wir sind fast da… kurz darauf stossen Wiveka mit Ehemann Markus, Tochter Sarah und ihrem Freund Adrian zum Dessert beim sehr geselligen und leckeren Nachtessen dazu. Wo kommt sie aufs Mal her? Grosse Freude in der Runde: Wilkommen Wiveka ! [ehemalige Begleiterin auf Segelreisen 2011 und 2014). Es ist einfach schön, danke, warst du kurz bei uns!!!

Beim leckeren Abendessen genoss unsere ganze Gruppe den Abend und liess den Mittwoch gemeinsam ausklingen. Speis und Trank sowie das Wetter und die Stimmung waren super.

Beim späteren Spaziergang zum Schiff hatten wir die wunderschöne Kulisse der Stadt und des Leuchtturms vor uns.

Bei den Schiffen angekommen dachten wir natürlich auch an den Geburtstag der Schweiz und feierten diesen mit Feuerwerk und guter Laune von Schweden aus mit.

Da es schon spät war, ging ein Teil von uns zu Bett, während ein anderer Teil die Aussicht auf die Stadt noch eine Weile genoss.

Und in diesem Sinne : Happy Birthday Schweiz!

Ein langer Schlag von Stubbekøbing nach Rødvik

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Über 10 Std. unterwegs, sitzend, liegend, spielend, geniessend,  schlafend.

Der Tag startete bereits um 9 Uhr und eine lange Segelreise stand uns bevor.
Der versprochene Wind hat sich fluchtartig aus dem Staub gemacht, so dass wir insgesamt über 10 Stunden über das Wasser segelten. Auch der Motor kam zum Einsatz, da wir plötzlich still standen.
Da die Hitze nur schwer zu ertragen war, legten wir während unseres Trips eine Pause mit erfrischenden Wasserduschen ein, sodass wir wieder einen kühlen Kopf hatten.
Auch die Jan Huygen ist nun in die Geschichte der Kotzschiffe eingegangen und die Fische wurden netterweise von uns mit Birchermüesli gefüttert.
Gegen 19 Uhr trafen wir in Rodvig ein, wo uns schon wieder viele Touristen mit ihren Kameras am Hafen erwarteten.
Die Jan Huygen zog bei Ankunft gegen die Jantje mit Wasserpistolen in den Krieg und ist schon für die grosse Rache ausgestattet und bereit.
Nach einem sehr gemütlichen Abend im kleinen Dorf waren um Mitternacht alle im Bett und liessen sich, wie es sich als Seeleute gehört, in den Schlaf schaukeln.

Stubbekøbing Havn, Abtanzen am Quai

Dabei sein, Glanzlichter, Segeltörn

Eine der letzten Holzfähren Dänemarks liegt neben uns

Es mag ein ungewohntes Bild sein für manche Inselbewohner, die beiden grossen Segler im Hafen, es ertönt fröhliche 80-er Jahre Musik und am Quai tanzen die fröhlichen Matrosen was das Zeug hält.

Impressionen vom heutigen Tag:

Als der Regen kam, nutzen alle die Möglichkeit früh ins Bett zu kommen.