Traktor fahren, den Affenberg entdecken und fein essen – was will man mehr?

Dabei sein, Ein Blick hinter die Kulissen

Vor nicht allzu langer Zeit wäre eine Ferienwoche mit unseren Bewohnern nicht vorstellbar gewesen. Durch die Aufhebung des Shutdowns und trotz verschärfter Massnahmen konnten wir von der Aussenwohngruppe Rösslihof doch noch mit fünf Bewohnern in die verdienten Sommerferien ins Deggenhausertal zu fahren. Mit gepackten Koffern voll Vorfreude und dem beinahe vergessenen Reiseproviant  –  zum Glück hat unser neuer Kollege Manuel noch daran gedacht – machten wir uns auf den Weg ans andere Seeufer.

„Der Bodanrück zeigte sich als Brücke, welche uns sicher an unser Ziel führte.“

Der Ferienbauernhof auf der anderen Seite des Bodensees, zeigte sich als idealer Ort für Ruhe und Erholung jenseits des gewohnten Alltags. Zuerst ging es ans Auspacken und das Erkunden der idyllischen Umgebung. Bald schon war das Abendessen bereit und der Anreisetag klang in einem gemütlichen Rahmen aus.

Der Dienstag begann mit dem ersten von vielen pompösen Frühstücken. Frischbackbrötli, Joghurt, Aufschnitt, Käse, Müsli und Eier legten auch in den darauffolgenden Tagen den Grundstein für einen gelungenen Start in den Tag. Wie am Vorabend besprochen, machten wir uns nach dem morgendlichen Festmahl auf zum Affenberg in Salem.

„Mit Mundschutz ausgestattet, kraxelten wir den Berg hoch und wieder runter und wurden unter anderem Zeuge einer Fütterung dieser neugierigen Äffchen.“

Einige unserer Bewohner schauten interessiert dem Geschehen zu, während andere ungeduldig den Restaurantbesuch herbeisehnten. Zum Abschluss gab es noch die Gelegenheit, ein kleines Souvenir als Andenken mitzunehmen. Nach der anstrengenden Expedition gönnten wir uns eine Pause und assen anschliessend im Gemeinschaftsraum des Hofes zu Abend. Es gab sehr leckere Pizzen in vielen verschiedenen Variationen. Zum Abschluss des Tages gab es noch heissumkämpfte Kicker-Matches in der Spielscheune, welche sich auf dem Gelände befand.

Den Mittwoch gingen wir etwas gemächlicher an und starteten den Tag mit einem feinen Brunch. Zwei Mitarbeiter gingen einkaufen und die übrigen zwei bereiteten einen feinen Fruchtsalat für den bevorstehenden Zvieri vor.

„Das Highlight des Tages zeigte sich in Form einer Traktorfahrt mit dem Besitzer des Ferienbauernhofs, Herrn Scherer höchstpersönlich.“

Er kutschierte unsere ganze Truppe durch das schöne Deggenhausertal. Den Nachmittag verbrachten wir anschliessend in der Spielscheune oder beim Vorbereiten des Abendessens. Es gab feinen Kartoffelsalat mit feinen roten Würstli.

Am Donnerstag verschlug es uns in die Lochmühle. Jedoch war das Angebot, aufgrund der Coronasituation, etwas mager, weshalb das wirklich sehr leckere Mittagessen als Highlight dieses Aufenthalts galt – und natürlich die kleinen, süssen Babyschweinchen, welche frei auf dem Gelände herumspazierten. Am Nachmittag kamen wir wieder bei unserem Feriendomizil an und freuten uns aufs Grillieren mit Herrn Scherer. Den „Feierabend“ liess das vierköpfige Betreuerteam mit einem Kartenspiel ausklingen, wo interessante und anspruchsvolle Wortkombinationen entstanden.

Am Freitag gingen wir erstmals getrennte Wege. Die eine Gruppierung machte sich einen schönen Tag in Überlingen an der Seepromenade und die andere Gruppe besichtigte die Pfahlbauten in Unteruhldingen. Am Abend fügten wir uns wieder zusammen und gingen ins Restaurant „Grüner Baum“ fein essen.

Genuss und Lebensfreude im Mittelpunkt der Ferienwoche

Bis zum Samstag wurden wir mit schönem Wetter verwöhnt und konnten viel unternehmen. Deshalb kam uns ein Regentag mit wenig Programm und viel Entspannung sehr entgegen. Wir nutzten die Gelegenheit ins lokale Hallenbad hinein zu hüpfen oder uns in der Spielscheune auszutoben. Die wenigen Sonnenstrahlen an diesem Tag, ermöglichten uns einen Spaziergang durch den Wald. Zum Abendessen wurden wir wieder im „Restaurant Scherer“ verwöhnt. Es gab „Hacktätschli“ mit einem Gemüsebuffet und Kartoffelgratin.

Den letzten vollen Tag starteten wir ausnahmsweise mit einem kleinen Frühstück, denn wir brauchten noch Platz im Bauch für die weiteren Vorhaben des Tages. Wir hatten nämlich vor, am letzten Tag der Ferienwoche, zwei Mal auswärts essen zu gehen. Die erste Station befand sich auf dem Höchsten, einem Hügel in der Nähe mit schöner Aussicht bis auf den Bodensee. Unsere Gaumen liessen wir in einem nobel eingerichteten Restaurant verwöhnen. Die Bedienung zeigte sich sehr zuvorkommend, auch wenn wir eine Stunde vor der reservierten Zeit eingetroffen waren. Spätestens zu diesem Zeitpunkt machten sich die Strapazen des Lagers bemerkbar.

„Nach dem schönen Aufenthalt orientierten wir uns an südländischen Sitten und gönnten uns eine Siesta.“

 Um einen Teil der angesammelten Kalorien wieder loszuwerden, unternahmen wir anschliessend einen Verdauungsspaziergang. Die Zeit verflog wie im Flug und plötzlich fanden wir uns in einem nahegelegenen Restaurant wieder. Dieser Standort entpuppte sich als der krönende Abschluss der Woche und dafür wurde er nochmals in vollen Zügen genossen.

Die Abreise war weniger geprägt vom Ferienfeeling und verlief in routinierten Abläufen. Einpacken, Verladen, Frühstücken, Heimfahren, Zwischenstopp auf der Insel Reichenau – schliesslich kamen wir wieder im vertrauten Happerswil an. Sichtlich geschafft aber mit zufriedener Miene bündelten wir noch die letzten Kräfte, um das Gepäck zu versorgen. In einem erstaunlich schnellen Tempo war alles ausgepackt und aufgeräumt.

Jeder brachte noch ein Lächeln zustande, dies sinnbildlich für diese Ferienwoche, welche bis zum Schluss von guter Stimmung und toller Zusammenarbeit geprägt war.

Manuel Hallauer

„Ich habe Freunde gefunden“ – Ein Interview mit einer ehemaligen Schülerin

#insidevivala, Lernen im Vivala

Irina* verlässt Ende Juli das Vivala. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen im Vivala und ihren Zukunftsplänen gefragt.

Wie lange warst du im Vivala?
Irina: 8 Jahre. Ich kam vom HPZ Romanshorn hierher nach Weinfelden.

Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Ich habe mehr gelernt. Ich habe Freunde gefunden. Ich war das erste Mal in meinem Leben in einem Lager, das war mit meiner damaligen Klassenlehrerin Frau Nussbaumer.

Was hast du gelernt?
Rechnen, schön lernen, einander helfen, wenn etwas Neues kommt, sich darauf freuen, meinen Namen richtig schreiben – früher war er spiegelverkehrt -, schreiben und lesen, deutlicher reden, Geschichten in der Religion zuhören, Xylophon spielen.

Du kannst PC, Tablet, Natel bedienen. Was machst du damit?
Im Internet youtube-Videos suchen, Spiele auf den verschiedenen Apps machen, WhatsApp und Instagram nutzen, fotografieren.
Zum Beispiel habe ich gestern ein Foto von Cocktails auf Instagram gepostet.

Was hast du hier im Vivala häufig gemacht?
Judo, am Tschüteli-Kasten gespielt, am Computer gearbeitet, Fussball gespielt, den Religionsunterricht besucht, kochen und schwimmen

Was wirst du hier vermissen?
Die Freunde, das ist klar. Und was soll ich sonst noch vermissen? Die Schule werde ich auch vermissen. Ich ging gerne zur Schule. Auch die Wohngruppe werde ich vermissen.

Was machst du, wenn du Heimweh nach dem Vivala hast?
Ich denke fest ans Vivala. Wenn ich Zeit habe, komme ich mal vorbeischauen wie es hier läuft.

„Ich freue mich auf etwas Neues“

Nach den Sommerferien beginnst du deine Lehre in der Stiftung Egnach. Worauf freust du dich?
Ich freue mich auf etwas Neues, dass ich neue Freunde finden kann, dass ich alte Mitschüler aus Romanshorn dort treffen kann.

Was möchtest du den Personen im Vivala noch sagen?
Einfach Danke. Und dass ich eine schöne Zeit mit euch hatte. Ihr wart toll, also meistens.

Danke, liebe Irina! Alles Gute für deinen weiteren Lebensweg!

*Name geändert

Veloferien in der Region Weinfelden

Dabei sein, Ein Blick hinter die Kulissen, Glanzlichter

Vom 13. bis 15. September waren wir mit Velos und E-Bikes auf Tour rund um und in Weinfelden.

Am Freitag 13.09.2019 sind wir mit 8 Personen um zehn Uhr vormittags gestartet, gut vorbereitet mit Proviant aus der Küche. Wir wollten nach Bussnang zum Ganggelisteg fahren. Zuerst sind wir vom Vivala aus in den Wald von Weinfelden Richtung Badi unterwegs gewesen. Der Ganggelisteg war schon schnell erreicht, jedoch standen wir vor einem Platzproblem. Unser zwei Personen E-Bike war um einige Millimeter zu breit für die Brücke. Doch davon liessen wir uns nicht entmutigen: Wir haben voller Motivation eine „Ehrenrunde“ gedreht, um den Ganggelisteg via Thurbrücke Weinfelden von der anderen Seite zu erreichen. Dort angekommen haben wir erstmal die Tiere des „Mini Zoos“ angeschaut: Es gab Ponys, Schafe, Ziegen, Enten, Alpakas, exotische Vögel und zwei schwarze Schwäne zu sehen .
Weiter unten sind wir dann an eine Grillstelle gekommen, wo wir unser Picknick ausgebreitet haben und uns eine Verschnaufpause gönnten.

Während unseres Picknicks haben wir Gesellschaft von einer Männergruppe erhalten. Gegenseitige Sympathien waren sofort erkennbar. Doch wir mussten weiter, wir hatten schliesslich noch einige Kilometer vor uns…

Der zweite Tag steht an, 14.09.2019. Es ist Samstag. Kurz nach zehn Uhr fahren wir los. Heute sind nur noch zu sechst. Einige Teilnehmer mussten sich leider abmelden. Nichts desto trotz sind wir voller Elan gestartet. Der Weg entlang der Thur ist ein Genuss für alle Teilnehmer. Wir fahren nach Bürglen – Sulgen – Kradolf.

In Sulgen drehen wir ein paar extra Runden im Wald. Wir beobachten, wie die Sonnenstrahlen durch die Bäume scheinen, während es noch leicht neblig ist. Es kommt erste Herbststimmung auf. Wir fahren an einem Pferdestall vorbei, mit einem kurzen Abstecher ins Industriegebiet. Dort kann man wunderbar einige Baustellen begutachten. In Kradolf angekommen kehren wir ein im Restaurant Sonne, direkt an der Thur. Wir geniessen ein herrliches Schnitzel mit Pommes und lassen uns mit Glace zum Dessert verwöhnen. Zuerst müssen wir noch verdauen bevor wir weiter können.

Direkt beim Restaurant gehen wir mit den Velos über die Brücke. Diesmal passen alle Bikes durch. Wir sind nun in Buhwil und bewegen uns nach Istighofen. Dort folgen wir der Thur von der andern Uferseite aus. Feldwege, die sich manchmal mit Wiese vermischen und sich darin zu verlieren scheinen, bringen uns dazu kräftig in die Pedalen zu treten. Wir kommen dennoch zum Stehen. Nicht weil es uns zu streng wird, nein. Mitten im Weg versperren uns zwei Baumstämme den Weg. Das Abenteuer beginnt: Mit vereinten Kräften tragen wir die Velos und die schweren E-Bikes über die Baumstämme. Unsere Bewohner unterstützen und mit Tat und Rat, so weiss P. nämlich ganz genau, dass I. und M. uns mehr Platz machen müssen, wenn wir mit dem Zweiplätzer E-Bike kommen. So zieht er die beiden wohlwissend aus dem Weg, den zwei Betreuer für das E-Bike benötigen. Als alle Gefährte auf der anderen Seite sind, feiern wir dies mit Jubel. Zufrieden schlagen wir den Weg zurück ins Vivala ein.

Sonntag 15.09.2019, unsere Truppe trifft sich heute um zehn Uhr zum letzten Mal. Die Velos sind voll beladen mit allem, was man zum Grillen benötigt: vom Feuerzeug bis zum Brennholz, von Geschirr und Besteck bis zu Snacks und Grillgut. Wir machen uns auf in den Wald bei Sulgen. Wir fahren die Waldwege ab, P. muss einen kurzen Blick auf die Karte werfen, da sie den Standort des Grillplatzes nicht mehr genau im Kopf hat. Der Platz wurde um einen Waldweg verfehlt! Doch schnell findet sich die richtige Strecke. Ausschauhaltend bewegen wir uns fort und beenden die Fahrt mit einer spektakulären, wenn nicht filmreifen Vollbremsung. Um ein Haar, oder besser gesagt um drei Meter, sind wir am Trampelpfad zur Grillstelle vorbei gefahren. Es ist jedoch zu erwähnen, dass der Eingang sehr überwachsen und nur am Boden zu erkennen ist. Der geheime Pfad entwickelt sich zu einer wahren Schönheit der Natur. Mitten im Herz des Waldes führt er zu einer Lichtung, die nur von diesem Weg aus zugänglich ist. Die Ebene leuchtet golden in den herbstlichen Wald hinein.

unser geheimer, schöner Grillplatz, Quelle: Google Earth

Gleich daneben auf einer Anhöhe befinden sich Tisch, Bänke und eine Feuerstelle. Nun müssen wir Stöcke suchen für unser Schlangenbrot. Das Feuer wird angezündet und Würste werden vorbereitet. Das Schlangenbrot entwickelt sich zu einem Highlight. Wer wickelt den Teig gescheit um den Stock? Und wer schafft es dann das Brot nicht anbrennen zu lassen? An diesem schönen und geheimen Ort verbleiben wir für einige Stunden. Mit vollem Magen schwingen wir uns zurück auf die Velos. Wir fahren nach Opfershofen und geniessen den Ausblick auf die Landschaft. Wir halten kurz Richtung Berg, doch bevor der Stich kommt schwenken wir nach Bürglen um. Wir befinden uns am Schluss der Reise. Im Café Strassmann lassen wir bei Kaffee und Kuchen die vergangenen drei Tage ausklingen. Wir besprechen, was uns besonders gefallen hat und uns sicher in Erinnerung bleibt. Zufrieden machen wir uns auf den Weg zurück ins Vivala.

Text und Bilder: Patricia

Ein wilder Abend!

Dabei sein, Glanzlichter, Lernen im Vivala

Am vergangenen Mittwochabend, 13. Februar 2019, besuchten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung den Maskenball der Stiftung Vivala Weinfelden unter dem Motto „Wild Wild West„. So fanden jede Menge Cowboys, Indianer, Prinzessinnen, wilde Tiere, Outlaws und Elfen ihren Weg in den Saloon „Thurgauer Dörfli“.

Zu „wilder“ Musik konnte bis spät in die Nacht getanzt werden. Für jeden Geschmack wurde von DJ Dave die passende Musik gespielt, seien es Schlager, Discohits oder Schunkellieder. Für feines Essen und tolle Drinks sorgten die Lernenden hinter der Bar.

Einer der vielen Höhepunkt des Abends war sicherlich der Auftritt der Guggenmusig „Nollefäger“ aus Wuppenau, die mit ihrer rassigen Musik alle begeisterten und zum Mittanzen brachten. Die Helferinnen und Helfer sorgten so für ein Fest, dass wir so schnell nicht vergessen werden! Yippie Ya Yeah!!!

„Wild Wild West“ im Thurgauer Dörfli

#insidevivala, Dabei sein, Ein Blick hinter die Kulissen, Glanzlichter, Lernen im Vivala

Die Fasnacht ist seit vielen Jahren ein grosses und wichtiges Fest im Vivala. An diesem Tag – oder besser: an diesem Abend – darf wild getanzt, gefeiert und gesungen werden. Mit einem Blick hinter die Kulissen möchten wir euch zeigen, wieviel Arbeit und Engagement in so einem Anlass steckt, denn am 13. Februar 2019 ab 17 Uhr ist es wieder soweit!

Claude und Dave sind in diesem Jahr die Organisatoren der Vivala-Fasnacht. Die beiden jungen Fachmänner Betreuung, die auf der gleichen Wohngruppe im Vivala tätig sind, haben sich engagiert an diese Aufgabe gemacht. Dass sie seit einigen Jahren zusammenarbeiten und wissen, wie der andere jeweils „tickt“, ist ein grosser Vorteil bei der Planung eines solchen Anlasses.

So war die erste Herausforderung, eine Location zu finden, die sowohl Partyfeeling für all die Besucher verspricht, als auch barrierefrei ist. Sie stiessen über einen Freund auf das „Thurgauer Dörfli“, welches im Inline Drom gleich neben dem Stadion Güttingersreuti liegt. Das rustikale Innere der Räumlichkeiten inspirierte die beiden Organisatoren auch sogleich zum diesjährigen Motto „Wild Wild West“.

So hat Dave in den letzten Wochen auch die passende Playlist für diesen Abend zusammengestellt. Die Musik soll nämlich Spass machen, zum Motto „Wild Wild West“ passen und auch für fasnächtliche Stimmung sorgen. Dave ist sich sicher, dass er hier den richtigen Geschmack der Besucherinnen und Besucher treffen wird. Er wird am 13. Februar denn auch am Mischpult stehen.

Claude gibt einen weiteren Einblick in die Organisation: „Wie in jedem Jahr sind auch 2019 unsere Lernenden mit von der Partie. Sie stehen an der Bar, helfen beim Auf- und Abbau und werden für eine gute Stimmung sorgen. Wir freuen uns auf jede Menge Gäste.“ Schliesslich will der Wilde Westen im Herzen des Thurgaus gefeiert werden!

 

Die 10. Lernbörse der Stiftung Vivala: Mitarbeitende bilden Mitarbeitende

Lernen im Vivala

Am Freitag, 23. November fand zum 10. Mal die Lernbörse der Stiftung Vivala im katholischen Pfarreizentrum in Weinfelden statt. Unter dem Motto „Mitarbeitende bilden Mitarbeitende“ bereiten sich Betreuungspersonen aus dem Erwachsenen-Wohnbereich sowie Gastreferent Aleksander Knauerhase während einiger Wochen auf diesen Tag vor. So konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer Referate zum Thema „Männerschnupfen“,„Kräuter“, „Die autistische Wahrnehmung verstehen“, „Lampenfieber“ und „Die fünf Sprachen der Liebe“ besuchen. Begleitet wurde der Weiterbildungstag durch die zum Motto „Kräuterküche“ passende Verpflegung der Institutionsküche.

Geschäftsleiter Dave Siddiqui sagte dazu: „Es ist sehr bereichernd Anlässe wie die Lernbörse begleiten zu dürfen, da „Lernen“ auf möglichst vielen Ebenen stattfindet, gleichzeitig kollegiale Begegnung, Fachlichkeit und Kommunikation unterstützt wird. Das Konzept wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt und hat sich absolut bewährt.“


Impressionen vom Lehrlingslager 2018

Dabei sein, Glanzlichter, Lernen im Vivala

Gute Stimmung. Bombenwetter. Tolle Teamleistung.

Mit diesen Worten, um nur ein paar wenige zu nennen, würde ich das Lehrlingslager 2018 beschreiben.Wie im Vorjahr bot das Hostel Depot 195 in Winterthur, den Ausgangspunkt der diesjährigen Lagertruppe.Eine Küche, um die Kochfertigkeiten der Lehrlinge zu testen.
Die Terrasse, welche Platz für einen Pizzaabend bot oder für gemütliches Verweilen unter dem Sternenhimmel. Hostelgäste, die mit der nötigen Prise Offenheit und Interesse unseren Bewohnern gegenübertraten.
Vieles und noch mehr hat das Hostel uns gegeben.

Vollsten Einsatz wurde seitens der Lagergruppe gefordert, um gewisse Hindernisse zu überwinden. Ein scheinbar unüberwindbarer Abgrund wurde mit erstaunlicher Souveränität gemeistert, um schliesslich in der Nähe eines Wasserfalls, die verdiente Bratwurst zu geniessen.

Solche Höhenflüge vollbrachten wir am Flughafen nicht, jedoch konnten wir uns auf der Aussichtsplattform an ihnen erfreuen. Bei glasklarem, strahlendem Himmel, wohlgemerkt. Eine Beschreibung des Wetters, welche für die ganze Woche treffend ist. Nicht nur der Himmel erstrahlte in tiefem Blau, sondern auch das Quellwasser vom Bad Zurzach.
Gegen Ende der Lagerwoche kam uns etwas Erholung sicherlich gelegen.

Gerade genug Erholung, um am Abend der benachbarten Bar, „Kraftfeld“, gerecht zu werden. Sichtlich geschafft und bereit für weit weniger turbulente Tage, kamen wir im vertrauten Vivala wieder an. Ein grosser Dank an Alle, die so einen bewundernswerten Einsatz gezeigt haben und es ermöglichten, das Lehrlingslager 2018 als sehr erfolgreiches und harmonisches Lager zu kennzeichnen.

(Manuel H., 2. Lehrjahr in der Ausbildung zum Fachmann Betreuung)

 

Fotografischer Rückblick auf die Chilbi 2018

Dabei sein, Geschenkideen aus dem Blickfang, Glanzlichter

Vor einigen Tagen fand unsere traditionelle Chilbi statt. Mit diesem fotografischen Rückblick denken wir nochmals zurück an all die wertvollen Begegnungen und die schönen Erlebnisse.

Oder wie es schön heisst: Nach der Chilbi ist vor der Chilbi.

Herbstliche Grüsse aus dem Blickfang!

Dabei sein, Geschenkideen aus dem Blickfang

Nach Wochen voller Wärme und Sonnenschein ist nun auch im Thurgau der Spätsommer eingekehrt. In unserem Blickfang finden Sie viele schöne Mitbringel und herbstliche Geschenke. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns vorbei schauen!