Eine turbulente Ferienwoche im Deggenhausertal

Dabei sein, Glanzlichter

Auf der Hinfahrt ins schöne Deggenhausertal erlebten wir schon die erste Attraktion: Die Überfahrt mit der Autofähre auf dem Bodensee. Am Ziel angekommen richteten wir unsere Wohnung Löwenzahn ein. Am Abend überraschte uns Irena mit einem feinen Essen. Es gab gebratenen Fisch mit Salzkartoffeln und einen bunt gemischten Salat. Nach dem Abendessen erlebten wir einen geselligen Abend mit Kartenspiel und Musik.

Am nächsten Tag teilten wir uns nach einem ausgedehnten Brunch in zwei Gruppen auf. Die einen gingen ins Hallenbad und die anderen in die Spielscheune. An einen Ausflug war nicht zu denken, da es ununterbrochen regnete. Dafür wurden wir am Abend mit einem Drei-Gänge-Menü von Familie Scherer verwöhnt. Für den nächsten Tag und die restlichen Ferientage haben wir uns viele Ausflugsziele überlegt, da endlich der Frühsommer Einzug halten soll. Dementsprechend sind wir alle gut gelaunt und erwartungsvoll am späten Abend zu Bett.

In der Spielscheune

Wie geplant haben wir den ersten frühsommerlichen Tag voll ausgeschöpft. Zuerst besuchten wir den Affenberg in Salem. Da uns danach der Hunger plagte, fuhren wir zum Ilmensee, um beim Hackl Schorsch einen Imbiss einzunehmen. Danach unternahmen wir einen ausgedehnten Spaziergang um den Ilmensee. Zufrieden ging es wieder zurück, wo wir kurz vor Sonnenuntergang ankamen.

Für den Montag haben wir uns den Schaukelweg vorgenommen. Dabei handelt es sich um einen fünf Kilometer langen Rundwanderweg, auf dem verschiedene Schaukeln ausprobiert werden konnten. Da wir danach noch etwas Zeit hatten, fuhren wir zum höchstgelegenen Punkt im Deggenhausertal, dem Höchsten. Von dort aus hat man einen Rundumblick über den Bodensee bis hin zu den Alpen.

Den schönsten Tag laut Wettervorhersage nutzten wir für die geplante Schifffahrt auf dem Überlinger See. Eineinhalb Stunden dauerte diese schöne Rundfahrt. Danach gönnten wir uns einen leckeren Glacécoupe an der Überlinger Uferpromenade und einen kleinen Stadtbummel.

Am Mittwoch planten wir eine Traktorfahrt mit Planwagen. Leider spielte diesmal das Wetter nicht mit. Es bildeten sich viele Wolken am Himmel, so dass die Sonne keine Chance hatte, durchzudringen. Wir sassen alle zusammengepfercht, um uns gegenseitig zu wärmen. Die kalte Luft hatte uns schliesslich dermassen zugesetzt, dass wir alle müde wurden und eine längere Mittagspause einlegen mussten. Aber am frühen Abend machten wir uns wieder bereit zum Einkehren in ein wunderschönes Restaurant in Marktdorf.

Auf der Traktorfahrt mit Planwagen

An unserem letzten Ausflugstag teilten wir uns erneut in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe verweilte in Meersburg zum Lädele und Schlemmen. Die andere Gruppe lief einen sechs Kilometer langen Rundwanderweg zwischen Hagnau und Meersburg, um später die Städtler wieder abzuholen. Am Abend gab es Feines vom Grill und leckere Salate auf dem Scherer-Urlaubshof

Nach einem Tässchen Kaffee ging es am Freitagmorgen ans Aufräumen. Schliesslich besuchten wir das letzte Mal den schönen Speisesaal zum Frühstück. Es gab ein reichhaltiges Buffet mit allem, was das Herz begehrt. Gut gelaunt und gestärkt verabschiedeten wir uns von Familie Scherer und traten die Heimreise an.

Text: Peter; Fotos: Alexandra